Die Laserreinigung ist ein innovatives, kontaktloses Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen, Beschichtungen, Rost, Öl oder Farbe von verschiedensten Oberflächen. Durch hochenergetische Lichtimpulse werden unerwünschte Schichten präzise und schonend abgetragen – ganz ohne den Einsatz von Chemikalien oder abrasiven Materialien.
Im Vergleich zu traditionellen Reinigungsmethoden ist die Laserreinigung deutlich effizienter, umweltfreundlicher und sicherer. Es entstehen keine Rückstände wie Strahlgut oder Lösungsmittel, wodurch Entsorgungsaufwand und Umweltbelastung reduziert werden. Besonders für empfindliche oder wertvolle Werkstücke ist die Lasertechnologie ideal geeignet.
Bei der Laserreinigung werden zwei laserphysikalische Effekte genutzt - die Oberflächenschicht wird verdampft und die Oberflächenschicht wird durch wärmeinduziertem Druck entfernt. Sehr starke und kurze Pulse der Laserstrahlung haben eine minimale thermische Wirkung auf das gereinigte Werkstück. Wenn die Parameter des Reinigungslasers korrekt eingestellt sind, wird die darunterliegende Oberfläche in keiner Weise beschädigt. Die Laserreinigung ist daher sehr schonend für das zu reinigende Material.
Keine Chemikalien oder Strahlmittel – schonend für Mensch und Natur
Die Reinigung erfolgt kontaktfrei – ideal für empfindliche Oberflächen
Gezielte Entfernung nur dort, wo es nötig ist – ohne benachbarte Bereiche zu beeinträchtigen
Konsistente Ergebnisse bei jeder Anwendung – optimal für Serienprozesse
Perfekt in moderne Produktionslinien integrierbar – spart Zeit und Kosten
Kein Staub, keine Abriebpartikel – saubere Oberfläche ohne Nachbearbeitung
Die Laserreinigung bietet eine moderne, effiziente und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Reinigungsverfahren. Es werden keine Lösungsmittel eingesetzt – das Verfahren ist komplett chemikalienfrei. Durch den Verzicht auf abrasives Strahlgut entfallen auch Aufwand und Kosten für Sammlung, Trennung und Entsorgung von Rückständen. Die Reinigung erfolgt gezielt – nur die relevanten Bereiche eines Bauteils werden behandelt, was Zeit und Kosten spart. Da der Prozess berührungslos ist, bleibt die Oberflächenbeschaffenheit konstant und unbeschädigt. Im Gegensatz zu manuellen Verfahren ermöglicht die Laserreinigung eine hohe Präzision und gleichmäßige Ergebnisse. Sie ist leicht automatisierbar und bietet eine hohe Wiederholgenauigkeit – ideal für industrielle Anwendungen. Dank hoher Prozessgeschwindigkeiten und zuverlässiger Performance erfüllt die Laserreinigung auch strengste Qualitätsanforderungen.
Während die Reinigung einfach und effektiv ist, liegen die Kosten und der Aufwand in der Sammlung und Entsorgung des Strahlmittels. Diese müssen oft von den Farbresten getrennt werden, was zu einem großen Aufwand führt. Des Weiteren ist der Prozess nur schwer automatisierbar.
Faserlaser beseitigen das Strahlmittelproblem. Sie bieten einen kontrollierten Prozess, der nicht versehentlich eine Oberfläche durch übermäßigen Abtrag beschädigt. Hierdurch können auch dünne und Verbundmaterialien eingesetzt werden, die durch den Aufprall der Partikel beschädigt würden. Die Faserlaser-Reinigung ist immer konstant und kann durch die Wahl geeigneter Laserparameter an die Auftragsgröße und Bedingungen angepasst werden.
| Druckluftstrahlen (Abrasiv) | Laserreinigung (Ablativ) |
|---|---|
| Mechanische Bauteil-Einwirkung | Energieeinwirkung auf Grenzschicht |
| Strahlmittel sammeln | Strahlmittel entfällt |
| Strahlmittel trennen | Zeiteffizient |
| Strahlmittel entsorgen | Geringer Wärmeeintrag auf Bauteil |
| Schwer automatisierbar | Leicht automatisierbar |
| Hoher Lärmpegel | Mittlerer Lärmpegel |
| Stationär (im Regelfall) | Mobil |
| Veränderte Oberflächenbeschaffenheit | Oberflächengüte bleibt unverändert |
| Komplettes Bauteil/Oberfläche | Räumlich selektiv |
| Hoher Zeitaufwand für Bauteil/Werkstück-Vorbereitung | Vorbereitungszeit entfällt dank Ablativ-Verfahren |
Die Trockeneisreinigung hat ähnliche Eigenschaften wie das Druckluftstrahlen mit festem Strahlmittel, jedoch ohne die Probleme der Rückgewinnung und Entsorgung des Strahlmittels. Aufgrund der entstehenden Thermospannung und der Geschwindigkeit mit denen das Trockeneis auf die Oberfläche trifft, löst sich die zu entfernende Schicht vom Grundmaterial.
Mit dem Faserlaser lassen sich sehr feine Schichten reinigen. Zudem ist der Prozess sehr geräuscharm, was ein geringes Risiko von Gehörschäden für den Bediener birgt, stellt keine besonderen Anforderungen an die Belüftung und lässt sich beim Umgang mit kleinen Teilen leichter kontrollieren.
| Trockeneisreinigung (Abrasiv) | Laserreinigung (Ablativ) |
|---|---|
| Umweltfaktor (Trockeneisgewinnung) | Umwandlung elektrischer in Lichtenergie |
| Veränderte Oberflächenbeschaffenheit | Oberflächengüte bleibt unverändert |
| Komplettes Bauteil/Oberfläche | Räumlich selektiv |
| Hoher Zeitaufwand bei sensiblen/genauen Flächen | Vorbereitungszeit entfällt da ablativ |
Die chemische Reinigung ist gut geeignet für ganze Bauteile und daher schwer für einen spezifischen Bereich einsetzbar. Die Entsorgung der Chemikalien ist aufgrund der behördlichen Kontrollen eine zunehmend schwierige und kostspielige Herausforderung.
Faserlaser können selektiv eingesetzt werden. Da keine Chemikalien abgebaut werden müssen, ist die Qualität konstant, und es gibt keine Probleme bei der Entsorgung chemischer Lösungsmittel. Da keine Trocknungszeit erforderlich ist, sind die Teile sofort verfügbar.
| Chemische Reinigung | Laserreinigung (Ablativ) |
|---|---|
| Hoher Ressourcenaufwand (Wasser/Chemie) | Ressourcenarmer betrieb (Strom) |
| Kostspielige Chemikalienentsorgung | Ökonomisch & ökologisch |
| Komplettes Bauteil/Oberfläche | Räumlich selektiv |
| Hoher Zeitaufwand für Bauteil/Werkstück-Vorbereitung bei sensiblen/genauen Flächen | Geschlossener/Restloser Prozess |
| Stationär (im Regelfall) | Mobil |
Die thermische Reinigung wird häufig zur Entfernung organischer Verunreinigungen wie Polymere und Kunststoffe eingesetzt, wobei für die Anwendung oft übermäßige Hitze erforderlich ist.
Die Laserreinigung ist um einiges schneller. Es kann ein breiteres Spektrum von Materialien, einschließlich Metallen, entfernt werden, und die Temperatur des zu reinigenden Bauteils bleibt niedriger, mit geringerer Wahrscheinlichkeit von Rissen oder Verformungen. Die Laserreinigung ist energieeffizienter, und die Teile sind sofort verfügbar.
| Thermische Reinigung (Pyrolyse) | Laserreinigung (Ablativ) |
|---|---|
| Hoher Zeitaufwand (Thermische Zyklen) | Geschlossener/Restloser Prozess |
| Hoher Wärmeeintrag auf Bauteil (K.O. Kriterium div. Bauteile) | Sehr geringer Wärmeeintrag auf Bauteil (Breites Anwendungsgebiet) |
| Hoher Energieaufwand | Sehr geringer Energieaufwand |
| Stationär (im Regelfall) | Mobil |
| Komplettes Bauteil/Oberfläche | Räumlich selektiv |